Europa
Kosovo und die Wiederkehr der Protektorate
Analyse von Philip Cunliffe
Zehn Jahre nach dem Kosovokrieg zieht Philip Cunliffe eine ernüchternde Bilanz der westlichen Einmischungspolitik auf dem Balkan. mehr
Analyse von Philip Cunliffe
Zehn Jahre nach dem Kosovokrieg zieht Philip Cunliffe eine ernüchternde Bilanz der westlichen Einmischungspolitik auf dem Balkan. mehr
Essay von Brendan O’Neill
Die heute verbreiteten Verunglimpfungen des Zionismus als „expansionistisch und rassistisch“ entbehren jeglicher historischen Grundlage. Sie verkennen sowohl die historischen Umstände als auch den Charakter der aktuellen israelischen Politik. Über die Entstehungsgeschichte des Zionismus und warum es sich bei der scheinbaren Aggressivität Israels tatsächlich um reine Defensivität handelt. mehr
Kommentar von Mick Hume
Weder die Israelis noch die Palästinenser verfolgen im Gazakrieg eine klare Strategie. mehr
Kommentar von Lutz Niemann
Manche Ereignisse sind keine wirklichen Skandale, aber sie werden zu solchen gemacht. In der deutschen Politik ist das mittlerweile fast Standard. Die Endlagerdebatte ist so ein Beispiel dafür. Von politischen Profilierungssehnsüchten auf Kosten der Bürger. mehr
Kommentar von Stuart Derbyshire
Eine kürzlich vorgenommene Luftröhrentransplantation zeigt das Potenzial der Stammzellmedizin und die Genialität menschlicher Zusammenarbeit. Darauf sollten wir bauen. mehr
Rede von Christel Happach-Kasan
Da sage noch einer, der Bundestag sei kein Ort mehr, an dem über Zukunftsvisionen gestritten werde. Zum Gegenbeweis dokumentieren wir eine Rede der FDP-Abgeordneten Christel Happach-Kasan gegen die Gentechnik-Verhinderungspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. mehr
Essay von Christina Rempe
Die Einführung des Ampelsystems zur Lebensmittelkennzeichnung ist unwissenschaftlicher Aktionismus. mehr
Interview mit Carl Christian von Weizsäcker
Carl Christian von Weizsäcker im Gespräch mit Heinz Horeis. mehr
Analyse von Sven Titz
Experten weltweit sind sich einig: Die Debatte um die Ursachen der weltweiten Erwärmung ist quicklebendig. Bloß will das nicht jeder Akteur wahrhaben. mehr
Interview mit Philipp Schuller
Welche Rolle sollen Universitäten heute spielen? Geht es um Bildung oder um berufsvorbereitende Ausbildung? Müssen wir angesichts der wachsenden Anforderungen, die die moderne Gesellschaft und der globale Wettbewerb stellen, Kompromisse hinsichtlich des humboldtschen Bildungsideals machen? mehr
Essay von Kai Rogusch
Eine Analyse der verschiedenen Verfassungsklagen gegen den Lissabonner Vertrag und die dahinter stehenden Motivationen. mehr
Essay von Thomas Deichmann
Neuer Antisemitismus? - Eine üble Marotte bei kontroversen Debatten ist das Auspacken der „Faschismuskeule“. Mit ihr wurden schon etliche streitbare Meinungen in moralischen Misskredit gebracht. Man unterstellt der Gegenseite, sie sei faschistoid. Noch besser, man suggeriert es, indem man den Vorwurf einer „Leugnung“ erhebt. Das kann heute schon dem blühen, der für strenge Disziplin im Klassenzimmer, elterliche Autorität, Atomkraft oder Gentechnik argumentiert. Umgekehrt werden auch radikale Anhänger des Naturschutzes als Ökofaschisten tituliert. mehr
Essay von Frank Furedi
Aus antiisraelischen Empfindungen werden antijüdische, denn immer mehr Menschen projizieren ihre negative Sicht der modernen Welt auf „die Juden“. mehr
„Die Politik des letzten Jahrzehntes hat sich mit Erfolg bemüht, sowohl Produktion wie Konsum so zu ‚fördern‘, dass ein nicht geringer Teil der Weltwirtschaft unter dieser ‚Förderung‘ beinahe zusammenbrach. Anstatt Konsequenzen daraus zu ziehen, wird eifrigst weiter gefördert.“ Diese Sätze stammen weder von mir, noch aus diesem Jahrzehnt. Der Autor, Fritz Machlup, kritisierte in den 30er Jahren die Schuldenpolitik der Regierungen ebenso wie die Notenbankinterventionen durch „billiges Geld“. mehr
Von Thomas Deichmann
Die Proteste gegen moderne Biotechnologien nehmen immer absurdere Züge an. In Wien findet in diesen Tagen eine Demonstration statt, um der österreichischen Regierung bei ihrer Haltung gegen die Grüne Gentechnik den Rücken zu stärken. Wien unterbindet seit Jahren den laut EU-Recht eigentlich legalen Anbau von gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen. mehr
Von
Der Fußballbundesligist TSG 1899 Hoffenheim bangt um seine beiden Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker. Beide Profis waren am 7. Februar nach dem Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit zehnminütiger Verspätung zur Dopingkontrolle erschienen. Diese Zeitspanne würde Experten zufolge ausreichen, um Manipulationen des eigenen Urins vorzunehmen. Den Spielern droht nun eine Sperre von bis zu einem Jahr. Viel schlimmer könnte es jedoch den F.C. Bayern München treffen. mehr
Von Sabine Reul
Der Rücktritt von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und die Debatte, die er ausgelöst hat, lassen tief blicken. Selten bestand ein so grobes Missverhältnis zwischen politischem Handeln und den objektiven Herausforderungen, vor denen es steht. mehr
„Sport ist Mord!“ Wer früher diesen Satz von sich gab, galt zumeist als bewegungsscheue Sofakartoffel, als Wettkampfmuffel, der dem Spaß an der Bewegung und dem spielerischen Kräftemessen nichts abgewinnen konnte, aber auch als Spielverderber, der die Freude der anderen nicht zu teilen vermochte, und als Zyniker, der der Verehrung von Sport-Vorbildern und Leistungsträgern ablehnte. mehr
Von Thomas Deichmann
Kürzlich sind mehrere Studien zur Grünen Gentechnik erschienen. Die erste, sehr lesenswerte stammt von der britischen Organisation „Sense about Science“ und heißt „Making Sense of GM“ (http://www.senseaboutscience.org.uk/index.php/site/project/16/). Sie erläutert ganz unaufgeregt und wissenschaftlich fundiert, wie die Gentechnik funktioniert, dass sie für die Pflanzenzucht längst unabkömmlich geworden ist und welche Vorteile sie insgesamt bietet. mehr
Von Thomas Deichmann
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat kürzlich ein Schriftwerk herausgebracht, das erneut den Eindruck erweckt, ein zentrales Ziel der Behörde sei die Verunglimpfung der modernen Pflanzenwissenschaften. Das BfN ist seit langem bekannt für seine einseitige Positionierung gegen die Grüne Gentechnik. mehr
Berlin steht Kopf, seitdem die Kampagne „Pro Reli“ 307.000 Unterstützerunterschriften für ein Volksbegehren sammeln konnte. Wie kann es sein, dass in der „atheistischsten“ aller deutschen Großstädte darüber abgestimmt werden muss, ob der Religionsunterricht dem Ethikunterricht gleichzustellen ist? mehr
Von Sabine Reul
Angesichts des hessischen Auftakts ist für unser sogenanntes Superwahljahr 2009 neben der Quantität – gegen die als solche nichts spricht – dringend etwas Besinnung auf Qualität zu fordern. Dieser Auftakt war indes trostlos. mehr
Von Gunnar Sohn
Die mathematisch-formalistische Ökonomik ist zu einem dogmatischen und auf sich selbstbezogenen System geworden und hat mit der Realität nur noch wenig gemein. Wirtschaftspolitik sollte wieder als Staatskunst begriffen werden. mehr
Es ist schon erstaunlich, welch seltsame Koalitionen sich auf Demonstrationen anlässlich des Konflikts zwischen Israel und der Hamas bilden. Neben der rot-grün-pazifistischen, sich internationalistisch gebenden Friedensbewegung finden sich auch linke wie rechte Globalisierungsgegner und Sympathisanten des radikalen Islamismus – eine fürwahr bunte Mischung, die allerdings weniger ein Indiz für Vielfalt, sondern Ausdruck politischer Einfalt ist. mehr
Von Sabine Reul
Behalten die Demoskopen Recht, wird in Hessen am kommenden Sonntag Roland Koch (CDU) die Mehrheit erringen. Damit käme eine der blamabelsten Episoden des Parlamentarismus in der Bundesrepublik zum Abschluss. mehr
Von Barbara Off
Seit dem Skiunfall des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus in Österreich am Neujahrstag hat sich eine Debatte um die Helmpflicht auf Skipisten entfacht. Keine Frage, solche Unfälle sind tragisch. Doch über die Berichterstattung kann man sich nur wundern. mehr
Von
Der „Battle of Ideas“ ist eine jährlich stattfindende internationale Konferenz in London, auf der Gegenwartsprobleme und Zukunftsentwürfe offen und ambitioniert diskutiert werden. NOVO ist offizieller Partner der Veranstaltung und ist regelmäßig mit eigenen Workshops vertreten. 2008 nahmen mehr als 1200 Interessenten aus der ganzen Welt teil. In diesem Jahr findet die Konferenz am 31. Oktober und 1. November statt. Sind Sie dabei? mehr
Von Alexander Horn
Im Dezember 2008 haben die EU-Mitgliedsstaaten einen Vorschlag über die Haushaltsbeleuchtung gebilligt. Die dort definierten Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Leuchtmitteln werden schrittweise zu einer Verbannung der Glühbirnen in der EU führen. mehr
Von Gunnar Sohn
In Deutschland überschlagen sich zurzeit die Meinungsbildner beim Entwerfen wirtschaftlicher Horrorszenarien. „Je katastrophaler die Prognosen, desto beliebter sind ihre Verkünder“, kommentiert Paul Spree von der Südthüringer Zeitung. mehr
Analyse von Klaus Bittermann
Die Verdienste der Zigarette um die Emanzipation der Frau. mehr
Kommentar von Klaus Bittermann
Eine Polemik. - Es ist ein eigenartiges Phänomen. Da können in Afrika die größten Gräuel und Hungersnöte wüten – wenn in Palästina die Waffen sprechen, dann hat bei der deutschen Linken kein Konflikt der Welt dagegen eine mediale Chance. Israels Tun wird hierzulande von einigen Redaktionsräumen genau überwacht. Merkwürdig also, dass den deutschen Aufklärern entgangen sein soll, dass Israel gleich am ersten Tag nach Ablauf des Waffenstillstands im Dezember mit 80 Raketen beschossen wurde. Zwar hat niemand den Beschuss bestritten, aber für die deutsche Linke handelte es sich dabei offenbar höchstens um ein nicht erwähnenswertes Bagatelldelikt. mehr
Essay von Martyn Perks
Designer, die nur noch nachhaltige Bescheidenheit produzieren wollen, verneinen die eigene Kreativität. mehr
Analyse von Boris Kotchoubey
Boris Kotchoubey über zweifelhafte Parallelen zwischen aktuellen und vergangenen Finanzkrisen. mehr
Essay von James Heartfield
Vom hellen Stern am Investmentbanken-Himmel zum Irrlicht im dunklen Wald: Der Niedergang der Lehman Brothers ist ein Paradebeispiel für die Gehaltlosigkeit des ergrünten Kapitalismus. Von James Heartfield mehr
Kommentar von Julian Namé
Der eilig organisierte „Not-Weltwirtschaftsgipfel“ im November 2008 in Washington stellte einen dramatischen Einschnitt in der gegenwärtig ablaufenden Finanz- und Wirtschaftskrise dar. Er markiert das Ende einer Ära, die mit dem Plaza-Abkommen von 1985 ihren Anfang nahm. mehr
Kommentar von Malte Tobias Kähler
Nicht die vermeintlich freien Märkte, sondern politische Eingriffe ins Wirtschaftsleben gehören reglementiert. mehr
Rezension von Alexander Horn
Eine Buchvorstellung. mehr
Analyse von Alexander Horn
Über den Mythos vom Neoliberalismus und die Entpolitisierung des Kapitalismus. mehr
Essay von Norman Lewis
Wenn westliche Bürger ihre Vorurteile gegen raubkopierende Asiaten ablegen würden, sähen sie vielleicht die Wunder der asiatischen Internet-Innovation. mehr